Jeder Löffel Suppe – ein Funken Hoffnung

Die Fastensuppe in unserem Seelsorgeraum knüpft jedes Jahr neu an eine schöne Tradition an: miteinander zu essen, zu teilen und damit Hoffnung weit über unsere Pfarrgrenzen hinaus wachsen zu lassen.

Fastensuppe in allen drei Pfarren 

Am Aschermittwoch begann in Hippach nicht nur die vierzig­tägige Fastenzeit, sondern auch unsere diesjährige Fastensuppen-Aktion im Seelsorgeraum Finkenberg–Hippach–Aschau.
Nach der Messe waren die Gottesdienstbesucher eingeladen, bei einer wärmenden Suppe beisammenzubleiben, ins Gespräch zu kommen und mit ihrer Spende ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen. 

Am Sonntag, den 22. Februar, wurde in Finkenberg weitergelöffelt: Im Anschluss an den Gottesdienst tat die heiße Suppe bei winterlichen Temperaturen besonders gut und ließ eine Atmosphäre der Gemeinschaft entstehen, in der Jung und Alt an langen Tischen Platz fanden.
Den Abschluss bildete am 1. März die Fastensuppe in Aschau, wo viele den Sonntag bewusst einfacher gestalteten, auf den „großen Braten“ verzichteten und stattdessen die schlichte Suppe genossen – im Wissen, dass jede Schöpfkelle mehr ist als eine Mahlzeit, nämlich ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit. 

Jeder Löffel Suppe – ein Funken Hoffnung

Teilen stärkt Frauen im globalen Süden

Wie schon in den vergangenen Jahren kommen die Spenden auch heuer der „Aktion Familienfasttag“ der Katholischen Frauenbewegung zugute.

Mit den gesammelten Beiträgen werden heuer rund 70 Frauenprojekte im globalen Süden unterstützt, in denen Frauen gestärkt werden, ihre Rechte wahrzunehmen, Zugang zu Bildung und Gesundheit zu erhalten und ein Leben in Würde und ohne Gewalt zu führen.

Damit wird aus jeder Schüssel Suppe ein Stück gelebte Verbundenheit mit Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika, deren Lebenschancen oft ungerecht verteilt sind.
Teilen wird so zur Hoffnung, die weiterreicht: von unseren Pfarrsälen hinaus in die Welt – und zugleich zurück in unsere eigenen Herzen, die durch die Fastenzeit neu für Gottes Liebe und für den Nächsten geöffnet werden. 

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die gekocht, organisiert, mit angepackt, gespendet und mitgegessen haben – und damit gezeigt haben, dass aus einem einfachen Teller Suppe große Solidarität wachsen kann.

Teilen stärkt Frauen im globalen Süden

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