Kurzlehrgang für SprachbegleiterInnen

Neue Termine Kurzlehrgänge für ehrenamtliche SprachbegleiterInnen – Deutsch für AsylwerberInnen  

Für AsylwerberInnen ist der Erwerb der deutschen Sprache eine Grundvoraussetzung für Verständigung, Teilhabe und Integration. Um am öffentlichen Leben zu partizipieren, selbständig leben und arbeiten zu können, brauchen sie ausreichend geeignete Möglichkeiten, die deutsche Sprache zu erlernen. Ehrenamtlich tätige SprachbegleiterInnen leisten durch ihre aktive Mitarbeit einen wertvollen Beitrag, den Spracherwerb von Deutschkursteilnehmenden zu unterstützen.

Dieser Kurzlehrgang für ehrenamtliche SprachbegeleiterInnen befasst sich vor allem mit dem praxisorientiertem Einsatz von Unterrichtsmaterialien mit kurzen theoretischen Hintergrundinformationen zum Spracherwerb und der Sprachvermittlung.

 

Nächster Clownlehrgang ab Herbst 2018

Anmeldung ab sofort möglich

 

 

 

Details entnehmen Sie bitte den Downloads im Anschluss

Lehrgang Ganzheitliche Konflikttransformation

Konflikte transformieren und sich dabei weiter entwickeln

Feber 2018 bis Juni 2018 

Konflikte zwischen Menschen kommen überall und häufig vor. Zugleich haben sie aber einen hohen Preis. Die Folgewirkungen schlecht bearbeiteter Konflikte reichen von Arbeitsunzufriedenheit oder Verlust des Arbeitsplatzes im beruflichen Kontext bis hin zu Brüchen, Trennungen und Scheidungen im privaten Umfeld, von psychosomatischen Erkrankungen bis zu Kriegen.
In diesem Lehrgang geht es um einen Paradigmenwechsel: Die meist als "Störung" wahrgenommenen Konflikte in Beziehungen und Organisationen können als Ressource gesehen werden. Wenn es gelingt, Konflikte in einer neuen Dimension zu verstehen, eröffnen sich unerschlossene Potenziale: aus Störendem und Belastendem kann für alle Beteiligten etwas Konstruktives werden.
Der Lehrgang bietet die Möglichkeit einer erweiterten und ganzheitlichen Konfliktanalyse von tiefer liegenden Schichten im Beziehungsgeschehen und zeigt Möglichkeiten und Wege auf, wie Konflikte transformiert und in etwas Konstruktives verwandelt werden können. 

Der Lehrgang für ganzheitliche Konflikttransformation richtet sich an alle, die bei Konflikten in ihrem Umfeld effizienter und gezielter intervenieren möchten.
Zielgruppe: Führungskräfte, Organisations- und SozialberaterInnen, TherapeutInnen, SeelsorgerInnen, LehrerInnen, BetriebsrätInnen. 

Termine: Fünf Module, jeweils am Freitag von 9 - 18 Uhr mit einer Abendeinheit (19 - 21 Uhr) und Samstag 9 - 13 Uhr:

23./24. Feber 2018: Grundlagen der Friedens- und Konfliktkultur
23./24. März 2018: Konfliktanalyse - ins Epizentrum
27./28. April 2018: Interventionen, Methodik und Köperarbeit
18./19. Mai 2018: Konflikttransformation und Versöhnung
22./23. Juni 2018: Integration: Konflikte als Ressource und Prozess, Abschluss und Zertifikatsverleihung 

ReferentInnen: 

Josefina Echavarría ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Friedens- und Konfliktstudien an der Universität Innsbruck. In Medellín geboren und aufgewachsen, hat sie in Frieden, Konflikte und Demokratie an der Universität Jaume mit einer Dissertation über Sicherheit und Identität während des Kolumbianischen Konfliktes promoviert. Echavarría beratet internationale Projekten im Bereich Friedenserziehung, Citizenship und Versöhnung und ist an unterschiedlichen Universitäten in Europa, Amerika und Afrika als Gastlehrende tätig. Sie hat eine Tochter und wohnt in Innsbruck.

Norbert Koppensteiner ist Friedensforscher und Facilitator mit Schwerpunkt auf verkörperten Methoden der Konflikttransformation und Selbsterfahrung. Er ist Mitarbeiter am UNESCO Lehrstuhl für Friedensstudien der Universität Innsbruck und Autor des Buches ‘The Art of the Transpersonal Self. Transformation as Aesthetic and Energetic Practice’

 

Koordinationsteam:
 
Mag. Matthias GOSSNER MSc/MA, Soziologe mit zehnjähriger Erfahrung in post conflict-Projekten in Lateinamerika; Absolvent des UNESCO Chair for Peace Studies Master Programs, arbeitet derzeit als Lehrer, MCI-Lektor und Facilitator für Konflikttransformation 

Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Erziehungswissenschafterin, mehrjährige Projekterfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in Nachkriegskonfliktgebieten, zertifizierte "train the Trainer"-Ausbildnerin für Konfliktarbeit, national coalition building institute, Schweiz; Geschäftsführerin des Hauses der Begegnung der Diözese Innsbruck

Beitrag: EUR 1.400,- für fünf Module inkl. Lehrgangsunterlagen,  Frühbucherpreis bis zum 15. Jänner 2018: EUR 1.250,-

Anmeldung erforderlich bis 5. Feber 2018 hier>>

 

 

 

Detailprospekt:  siehe Downloadbox unterhalb

 

Bildungsgeld update

Alle Details zur Förderung inkl. der Möglichkeit zur online-Antragstellung finden sich hier

Mai 2018 - Lehrgang Gewaltfreie Kommunikation im Berufsalltag

Anmeldung nicht mehr möglich, der Lehrgang ist ausgebucht

Wie gelingt es, sich selbst und anderen Raum zu Entwicklung und Lebendigkeit zu geben? Wie können Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit erfolgreich zusammenarbeiten und in konflikthaften Situationen nachhaltige und tragfähige Lösungen finden?
Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation (GFK) stammt von Marshall B. Rosenberg. Es stellt die Anliegen der Beteiligten in den Mittelpunkt. Damit verbindet die GFK Wirksamkeit nach außen und Einklang mit sich selbst. Das Konzept liefert Werkzeuge für die Selbstklärung und einen konkreten Umgang mit Widerstand und Konflikten. Es unterstützt bei der Überprüfung und Erreichung von Zielen. 

Lehrgangsziele:
- eigene Kommunikations-Kompetenz ausweiten und die GFK in den eigenen Berufs-Alltag übernehmen können
- durch die Anwendung der Haltungen der GFK befähigt werden, nachhaltig zu wertschätzender und respektvoller Zusammenarbeit beizutragen
- im Umgang mit Kolleg/innen, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzten und Kund/innen an Klarheit, Sicherheit und Wirksamkeit gewinnen 

Termine: 

3. und 4. Mai 2018
5. und 6. Juli 2018
13. und 14. September 2018
jeweils 9 bis 17 Uhr 

Detailprospekt:siehe Download

Zielgruppe: interessierte Berufstätige