OMG – Maria!
Veranstaltungsreihe
Ein Frauenbild, so häufig reproduziert wie kaum ein anderes: Maria, mit gefalteten Händen oder Kind im Arm – Symbol mütterlicher Aufopferung, von Reinheit und Leidensfähigkeit. Das Paradebeispiel einer patriarchalen Ordnung? In dieser Veranstaltungsreihe widmen wir uns theologischen, künstlerischen und interreligiösen Lesarten, die ein anderes Bild der jüdischen Frau aus Nazareth zeichnen und neue Perspektiven auf Mutterschaft, Körperlichkeit und Weiblichkeit zulassen.
OMG-Maria! Gespräch zu Weihnachtsdarstellungen
Zwischen Mariä Empfängnis (08. Dezember), dem Tag, an dem die katholische Kirche feiert, dass Maria von ihrer Zeugung an frei von der Erbsünde war, und dem bevorstehenden Weihnachtsfest steht die Mutter Jesu besonders im Blickpunkt. Mit der Theologin Anna Kraml und Klaus Gspan, Bundesobmann des Verbandes der Krippenfreunde Österreichs, sprechen wir über die Darstellungen der Mutterschaft Marias. Wir fragen, welche Rollen ihr in Krippen zugeschrieben werden und wie diese unser Bild von Maria bis heute prägen. Wir beginnen die Veranstaltung im Marienoratorium der Hofkirche, das normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist (nicht barrierefrei).
Referent:innen:
- Anna Kraml, PhD MA, katholische Theologin im Fachbereich Altes Testament, Religionslehrerin
- Klaus Gspan, Bundesobmann des Verbandes der Krippenfreunde Österreichs
Moderatorin: Dr. Martina Loth, Fachreferentin im Haus der Begegnung und Religionssoziologin
Anmeldung:
kulturvermittlung@tiroler-landesmuseen.at
Weitere Termine bis zum Marienmonat Mai werden demnächst auf der Website bekannt gegeben.
Datum:
Dienstag, 15. Dezember 2026
, 16:30-18:00 Uhr
Ort:
Tiroler Volkskunstmuseum, Universitätsstraße 2, Innsbruck
Kontakt:
Dr. Martina Loth
Beitrag:
Eintritt frei
Veranstalter:
Eine Veranstaltungsreihe von Haus der Begegnung Innsbruck und den Tiroler Landesmuseen, in Kooperation mit dem Frauenreferat der Diözese Innsbruck, der Katholischen Frauenbewegung, der Bibelpastoral der Diözese Innsbruck und dem Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck.
Zielgruppen / Voraussetzung:
Anmerkungen: