„Die sind ja alle kriminell“ – Mythen und Fakten zu Asyl und Migration
Vor jeder politischen Wahl – in Tirol steht eine im Herbst 2027 an – steht ganz oben auf der Themenliste: das sinkende persönliche Sicherheitsgefühl. Daraus entsteht oft die Diskussion, dass Nicht-Österreicher:innen häufiger in der Kriminalstatistik vorkommen. Ausgehend davon wird der Ruf nach einer strikten Einwanderungspolitik und Abschiebung als beste Prävention laut.
Wir sehen uns die Statistik genauer an und vor allem, welche Menschen hinter diesen Zahlen stehen, woher sie kommen und welche Faktoren dazu führen, dass einige von ihnen eher angezeigt und verurteilt werden als die österreichische Vergleichsgruppe.
Vor allem aber fragen wir danach, wie eine Gesellschaft Sicherheit für alle schaffen kann, ohne dabei ihre eigenen Werte zu verraten. Dazu bringen wir Perspektiven aus der Polizei, aus dem Asylbereich und aus der Jugendarbeit zusammen. Warum gibt es immer wieder Ärger mit zugewanderten Jugendlichen? Was bringt sie dazu und was bringt sie davon wieder ab? Und welche Verantwortung haben wir als Gesellschaft, in der sie aufwachsen?
Referenten:
- Lukas Gahleitner-Gertz, Sprecher asylkoordination österreich
- Martin Kirchler, Landespolizeidirektion Tirol
- Ahmad Mitaev, Projektinitiator & Creator „Cop und Che“, Präventionsaktivist
- Fabian Reicher, Sozialarbeiter, Extremismus- und Jugendpräventionsexperte
Moderation: Liane Pircher-Deutschmann, Tiroler Tageszeitung
Datum:
Donnerstag, 26. November 2026
, 19:00-20:30 Uhr
Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck
Kontakt:
Dr. Martina Loth
Beitrag:
Eintritt frei
Veranstalter:
Asylkoordination Österreich
Mitveranstalter:
Gemeinsam mit Plattform Asyl – FÜR MENSCHEN RECHTE und asylkoordination österreich