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Neue Formen von Antisemitismus – neue Herausforderungen für Museen?

Seit der Gründung der ersten jüdischen Museen im späten 19. Jahrhundert müssen sich jüdische Museen mit der Darstellung des Antisemitismus auseinandersetzen.
Der Aufstieg der europäischen Erinnerungskultur seit den 1980er Jahren hat diese Auseinandersetzung verstärkt.
Wie stellt man Hass dar? Was ist die gesellschaftliche Rolle jüdischer Museen bezüglich des Kampfes gegen Antisemitismus?  

Dieser Vortrag beschreibt den aufsteigenden Antisemitismus in der Gegenwart und bietet einen geschichtlichen sowie zukunftsorientierenden Blick auf diese dringenden Fragen.

Referent:innen: 

  • Dr. Yaniv Feller lehrt Religion und Judaistik an der University of Florida. Er ist ehemaliger Ausstellungskurator am Jüdischen Museum Berlin, arbeitet derzeit an einer vergleichenden Studie jüdischer Museen weltweit.
  • Dr. Irene Aue-Ben-David, Leiterin des Jüdischen Museums Hohenems. Als promovierte Historikerin forscht sie zur neueren deutsch-jüdischen Geschichte. Zuletzt leitete sie über 10 Jahre das Leo Baeck Institut in Jerusalem.

Datum:
Montag, 22. Juni 2026 , 18:00-19:30 Uhr

Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit Jüdisches Museum Hohenems und Lokalkomitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit Tirol

Anmerkungen:

Bild: Jüdisches Museum Hohenems, Foto (c) Walser Fotografie

Foto vom jüdischen Museum in Hohenems, Außenansicht