Bröckelnder Pfeiler im Nahen Osten: Iran zwischen militärischer Spannung, Protestwelle und internationaler Verantwortung
ONLINE-Gespräch
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind gescheitert und die militärischen Angriffe Israels und der USA haben zur Eskalation der Konflikte beigetragen. Wie kann angesichts tausender unschuldiger Opfer und sogenannter „Kollateralschäden“ überhaupt noch von einer Hilfe für die Zivilbevölkerung gesprochen und auf einen „Regimewechsel“ gehofft werden, wie z.B. von amerikanischer Seite oft behauptet wird?
Bereits seit der sogenannten Islamischen Revolution begleiten uns die Stimmen von Menschenrechtsaktivist:innen und Exil-Iraner:innen, die mehr Solidarität und Unterstützung für die iranische Bevölkerung fordern. Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste durch die Revolutionsgarden im Jänner 2026 sind diese Diskurse aktueller denn je.
Referent: Dr. Homayoun Alizadeh, Menschenrechtsexperte aus dem Iran, Studium der Politik- und Rechtswissenschaften in Wien; Tätigkeit als UN-Berater u.a. in Ruanda, Sudan, Nigeria, Libanon und Syrien. Ehemaliger Vorsitzender des Österreichischen Komitees zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran (1982-1987).
Moderation: Dr. Magdalena Modler-El Abdaoui, Programmleiterin Haus der Begegnung
Weiterer Termin: Podiumsdiskussion mit Dr. Gudrun Harrer und Referent:in aus dem zivilgesellschaftlichen Bereich am Mittwoch, 24. Juni 2026, 19:00 – 20:30 Uhr
Datum:
Montag, 11. Mai 2026
, 19:00-20:30 Uhr
Ort:
ONLINE
Kontakt:
Dr. Martina Loth
Anmeldung bis:
Montag, 11.Mai 2026, 12:00 Uhr. Der Zoom-Link wird mit der Anmeldebestätigung verschickt.
Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck
Mitveranstalter:
Gemeinsam mit Tiroler Bildungsinstitut Grillhof – Land Tirol. Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung
Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at