Mai 2018 - Lehrgang Gewaltfreie Kommunikation im Berufsalltag

Anmeldung ab sofort möglich!

Wie gelingt es, sich selbst und anderen Raum zu Entwicklung und Lebendigkeit zu geben? Wie können Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit erfolgreich zusammenarbeiten und in konflikthaften Situationen nachhaltige und tragfähige Lösungen finden?
Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation (GFK) stammt von Marshall B. Rosenberg. Es stellt die Anliegen der Beteiligten in den Mittelpunkt. Damit verbindet die GFK Wirksamkeit nach außen und Einklang mit sich selbst. Das Konzept liefert Werkzeuge für die Selbstklärung und einen konkreten Umgang mit Widerstand und Konflikten. Es unterstützt bei der Überprüfung und Erreichung von Zielen. 

Lehrgangsziele:
- eigene Kommunikations-Kompetenz ausweiten und die GFK in den eigenen Berufs-Alltag übernehmen können
- durch die Anwendung der Haltungen der GFK befähigt werden, nachhaltig zu wertschätzender und respektvoller Zusammenarbeit beizutragen
- im Umgang mit Kolleg/innen, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzten und Kund/innen an Klarheit, Sicherheit und Wirksamkeit gewinnen 

Termine: 

3. und 4. Mai 2018
5. und 6. Juli 2018
13. und 14. September 2018
jeweils 9 bis 17 Uhr 

Anmeldung erforderlich unter bildungszentrum.fortbildung@dibk.at  oder 0512/7270-809 bis Freitag, 6. April 2018

Detailprospekt:siehe Download
Zielgruppe: interessierte Berufstätige 

Lehrgang Ganzheitliche Konflikttransformation

Konflikte transformieren und sich dabei weiter entwickeln

Feber 2018 bis Juni 2018 

Konflikte zwischen Menschen kommen überall und häufig vor. Zugleich haben sie aber einen hohen Preis. Die Folgewirkungen schlecht bearbeiteter Konflikte reichen von Arbeitsunzufriedenheit oder Verlust des Arbeitsplatzes im beruflichen Kontext bis hin zu Brüchen, Trennungen und Scheidungen im privaten Umfeld, von psychosomatischen Erkrankungen bis zu Kriegen.
In diesem Lehrgang geht es um einen Paradigmenwechsel: Die meist als "Störung" wahrgenommenen Konflikte in Beziehungen und Organisationen können als Ressource gesehen werden. Wenn es gelingt, Konflikte in einer neuen Dimension zu verstehen, eröffnen sich unerschlossene Potenziale: aus Störendem und Belastendem kann für alle Beteiligten etwas Konstruktives werden.
Der Lehrgang bietet die Möglichkeit einer erweiterten und ganzheitlichen Konfliktanalyse von tiefer liegenden Schichten im Beziehungsgeschehen und zeigt Möglichkeiten und Wege auf, wie Konflikte transformiert und in etwas Konstruktives verwandelt werden können. 

Der Lehrgang für ganzheitliche Konflikttransformation richtet sich an alle, die bei Konflikten in ihrem Umfeld effizienter und gezielter intervenieren möchten.
Zielgruppe: Führungskräfte, Organisations- und SozialberaterInnen, TherapeutInnen, SeelsorgerInnen, LehrerInnen, BetriebsrätInnen. 

Termine: Fünf Module, jeweils am Freitag von 9 - 18 Uhr mit einer Abendeinheit (19 - 21 Uhr) und Samstag 9 - 13 Uhr:

23./24. Feber 2018: Grundlagen der Friedens- und Konfliktkultur
23./24. März 2018: Konfliktanalyse - ins Epizentrum
27./28. April 2018: Interventionen, Methodik und Köperarbeit
18./19. Mai 2018: Konflikttransformation und Versöhnung
22./23. Juni 2018: Integration: Konflikte als Ressource und Prozess, Abschluss und Zertifikatsverleihung 

ReferentInnen: 

Josefina Echavarría ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Friedens- und Konfliktstudien an der Universität Innsbruck. In Medellín geboren und aufgewachsen, hat sie in Frieden, Konflikte und Demokratie an der Universität Jaume mit einer Dissertation über Sicherheit und Identität während des Kolumbianischen Konfliktes promoviert. Echavarría beratet internationale Projekten im Bereich Friedenserziehung, Citizenship und Versöhnung und ist an unterschiedlichen Universitäten in Europa, Amerika und Afrika als Gastlehrende tätig. Sie hat eine Tochter und wohnt in Innsbruck.

Norbert Koppensteiner ist Friedensforscher und Facilitator mit Schwerpunkt auf verkörperten Methoden der Konflikttransformation und Selbsterfahrung. Er ist Mitarbeiter am UNESCO Lehrstuhl für Friedensstudien der Universität Innsbruck und Autor des Buches ‘The Art of the Transpersonal Self. Transformation as Aesthetic and Energetic Practice’

Isabelle Guibert ist Lektorin und Facilitatorin im Bereich Sprachen, Frieden und Konflikttransformation. Sie hat Anglistik und Peace, Development, Security and International Conflict Transformation (UNESCO Chair for Peace Studies/Univ. Innsbruck) studiert.

 

Koordinationsteam:
 
Mag. Matthias GOSSNER MSc/MA, Soziologe mit zehnjähriger Erfahrung in post conflict-Projekten in Lateinamerika; Absolvent des UNESCO Chair for Peace Studies Master Programs, arbeitet derzeit als Lehrer, MCI-Lektor und Facilitator für Konflikttransformation 

Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Erziehungswissenschafterin, mehrjährige Projekterfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in Nachkriegskonfliktgebieten, zertifizierte "train the Trainer"-Ausbildnerin für Konfliktarbeit, national coalition building institute, Schweiz; Geschäftsführerin des Hauses der Begegnung der Diözese Innsbruck

Beitrag: EUR 1.400,- für fünf Module inkl. Lehrgangsunterlagen,  Frühbucherpreis bis zum 15. Jänner 2018: EUR 1.250,-

Anmeldung erforderlich bis 5. Feber 2018 hier>>

 

 

 

Detailprospekt:  siehe Downloadbox unterhalb

 

Bildungsgeld update

Alle Details zur Förderung inkl. der Möglichkeit zur online-Antragstellung finden sich hier

Lehrgang "Flüchtlingen helfen"

Fortbildung für Ehrenamtliche in der Asylarbeit

Herausforderung Mitmenschlichkeit 

Täglich kommen neue Asylsuchende nach Tirol. Dies stellt nicht nur für die politischen Gemeinden und die mit der Betreuung beauftragten NGOs eine große Herausforderung dar, sondern auch für das Bildungswesen, für Pfarrgemeinden und für die Bevölkerung. Aus dem Bedürfnis vieler Menschen heraus helfen zu wollen, ist ein großes zivilgesellschaftliches Engagement im Entstehen, das zur Unterstützung der knappen hauptamtlichen Ressourcen unabdingbar ist.

 Die Fortbildung bietet Menschen, die sich ehrenamtlich für Geflüchtete und AsylwerberInnen einsetzen, die notwendigen Grundkenntnisse über die Situation in den Herkunftsländern, die Bedürfnisse von AsylwerberInnen, die aktuelle rechtliche Situation und die Möglichkeiten wirksamer und effizienter Hilfeleistung bzw. Unterstützung auf Augenhöhe. Darüber hinaus erhalten Sie konkrete Impulse zur Organisation und Koordination des freiwilligen Engagements.

 

ReferentInnen:       ExpertInnen aus dem Asylwesen

 

Start: Samstag, 21. April 2018, 9 – 16 Uhr  

weitere Termine:  immer montags, jeweils 18.30 – 21.30 Uhr

  • 23. April 2018
  • 7. und 28. Mai 2018
  • 11. Juni 2018

 

 

Beitrag:                 Der Lehrgang wird für Ehrenamtliche kostenfrei angeboten.

Anmeldung:          erforderlich. Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen auf unserer Homepage aus!

Zielgruppe:           Menschen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen und bereits an Vereine, Hilfsorganisationen etc. angebunden sind, Ehrenamtliche, die andere Freiwillige in koordinierender, vernetzender Funktion unterstützen 

 

Gemeinsam mit dem Seelsorgeamt der Diözese Innsbruck, der Tiroler Soziale Dienste GmbH, dem Diakonie Flüchtlingsdienst, der Caritas Tirol, der Plattform Asyl – FÜR MENSCHENRECHTE, der GemNova, dem Management Center Innsbruck – Studiengang Soziale Arbeit, FLUCHTpunkt und dem Österreichischen Roten Kreuz

  

Anmeldung ab sofort möglich 

Kurzlehrgang für SprachbegleiterInnen

Neue Termine Kurzlehrgänge für ehrenamtliche SprachbegleiterInnen – Deutsch für AsylwerberInnen  

Für AsylwerberInnen ist der Erwerb der deutschen Sprache eine Grundvoraussetzung für Verständigung, Teilhabe und Integration. Um am öffentlichen Leben zu partizipieren, selbständig leben und arbeiten zu können, brauchen sie ausreichend geeignete Möglichkeiten, die deutsche Sprache zu erlernen. Ehrenamtlich tätige SprachbegleiterInnen leisten durch ihre aktive Mitarbeit einen wertvollen Beitrag, den Spracherwerb von Deutschkursteilnehmenden zu unterstützen.

Dieser aus 3 Modulen bestehende Kurzlehrgang gibt – neben wertvollem linguistischem Hintergrundwissen zum Spracherwerb – praxiserprobte Tipps und Hinweise sowie Einblick in verschiedene Methoden, wie ehrenamtliche HelferInnen ihre Sprachbegleitung erfolgreich gestalten können. 

Referentinnen: Univ.-Prof. Mag. Dr. Barbara HINGER,MA; Mag.a Alexandra LEITNER, Mag. Monika MUSSAK 

Gemeinsam mit Stadt Innsbruck und GemNova DienstleistungsGmbH

 

Termine 2017

Lehrgang 1 – montags, 18.30 – 21.30 Uhr 

Montag, 13. März 2017, Haus der Begegnung

Montag, 27. März 2017, Plenarsaal Stadt Innsbruck

Montag, 10. April 2017, Haus der Begegnung

Lehrgang 2 – montags, 18.30 – 21.30 Uhr: 

Montag, 15. Mai 2017, Haus der Begegnung

Montag, 29. Mai 2017, Plenarsaal Stadt Innsbruck

Montag. 12. Juni 2017, Plenarsaal Stadt Innsbruck

Lehrgang 3 – montags, 18.30 – 21.30 Uhr: 

Montag, 2. Oktober 2017, Plenarsaal Stadt Innsbruck

Montag, 16. Oktober 2017, Haus der Begegnung

Montag, 30. Oktober 2017, Haus der Begegnung 

Lehrgang 4 – dienstags, 18.30 – 21.30 Uhr: 

Dienstag, 7. November 2017, Plenarsaal Stadt Innsbruck

Dienstag, 21. November 2017, Haus der Begegnung

Dienstag. 5. Dezember 2017, Plenarsaal Stadt Innsbruck

Anmeldung: den Bewerbungsbogen für die Anmeldung finden Sie im Download

Nächster Clownlehrgang ab Herbst 2018

Anmeldung ab sofort möglich

 

 

Schnuppertag im März 2018 

Details entnehmen Sie bitte den Downloads im Anschluss

Lehrgang Gesund bleiben in sozialen Berufen

AUSGEBUCHT nur noch Warteliste - November 2017 bis März 2018 - Infos und Details siehe Download

Meinen inneren BeWegGründen auf der Spur 

Menschen in sozialen Berufen verfügen oft über besondere Fähigkeiten wie überdurchschnittliches Engagement, große Empathiefähigkeit und hohe Ideale. Sie sind aber auch besonderen Gefährdungen ausgesetzt: Eigene Bedürfnisse und Grenzen werden leicht aus den Augen verloren, Selbstfürsorge und Selbstempathie vernachlässigt.
Damit die wertvollen Begabungen nicht zu körperlicher und geistig-seelischer Erschöpfung, sondern zu Lebendigkeit, Lebensglück, Lebenssinn und erfüllten Beziehungen führen, ist es hilfreich zu reflektieren und zu erfahren, wie unbewusste Konflikte, Bedürfnisse und Ängste aus unserer Geschichte unsere heutige Sicht und unser gegenwärtiges und zukünftiges Verhalten steuern.  Neben theoretischen Überlegungen zu Entstehungsfaktoren, Prävention und Behandlungsmöglichkeiten von Burnout werden wir uns in den sieben Seminartagen in einem Klima der Wertschätzung, des echten Interesses und des tiefen Respekts - sich selbst und anderen gegenüber - mit der eigenen Lebens- und Lerngeschichte und uns (unbewusst) steuernden Bedürfnissen und Motiven beschäftigen. Ziel ist es, sich selbst besser kennen und verstehen zu lernen und dadurch Veränderungswünsche und -notwendigkeiten gestalten zu können.