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Gute Sorge ohne gute Arbeit?

24-Stunden-Betreuung: ein umstrittenes Arrangement

Im Alter gut betreut zu Hause zu leben – dieser Wunsch ist heute weit verbreitet. Die sogenannte 24-Stunden-Betreuung verspricht, ihn zu erfüllen, ohne jedoch gute Arbeitsbedingungen gewährleisten zu können. Dieser Grundkonflikt durchzieht den Alltag der Live-in-Care, in der am schwierigen Arbeitsort Haushalt vieles ausgehandelt werden muss und Macht und Gefühle eine große Rolle spielen. Übliche Regeln des Arbeitsschutzes greifen hier nicht, was nicht nur für die Betreuer*innen, sondern auch für die betreuten Menschen ein Risiko darstellt. Die Autorinnen kommen zum Schluss, dass gute Sorge ohne gute Arbeit nicht denkbar und realisierbar ist. Dabei muss auch die globale Dimension dieses Betreuungsmarktes in den Blick genommen werden: Welche Länder bedienen sich welcher Arbeitskraft – und mit welchen Folgen? Eine Kooperation mit dem Projekt „24 h. wir bleiben wach“: Diese multimediale Performance wird das Thema im November 2021 mit künstlerischen Mitteln bearbeiten.

Informationen: www.wortklangwelt.com/24h-wir-bleiben-wach .

Referentin: Brigitte Aulenbacher, Abt. Gesellschaftstheorie und Sozialanalysen am Institut für Soziologie an der Johannes Kepler Universität in Linz

Datum:
Donnerstag, 14. Oktober 2021 , 19:00-21:00 Uhr

Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Kontakt:
Dipl.theol. Bernd Zeidler

Beitrag:
Eintritt frei

Anmeldung bis:
Dienstag, 12.Oktober 2021

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at


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Beitrag:
Eintritt frei