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Ethikforum 2022: Leben im Sterben

Wie früh ist zu früh?

Schwangerschaft und Geburt sind eine existentielle Erfahrung, die nicht nur körperlicher, sondern auch emotionaler und sozialer Natur sind: Leben entsteht und entfaltet sich und wird der Welt geschenkt. Allerdings bedeutet Leben immer auch Sterben. Ein Faktum unseres Lebens ist und bleibt der Tod. Während viele Menschen eine gute Zeitspanne zwischen Lebensanfang und Lebensende füllen können, trifft das unausweichliche Ende für manche Menschen früher ein. Wie früh ist zu früh? Manchmal ist es so früh, dass das neue Leben ungeboren oder eben geboren stirbt und sich so zur Tragödie entpuppt. Was bleibt ist Leere, Erschütterung, Überforderung und Ausweglosigkeit. Auch bei Fetoziden spielt sich ein Szenario mit ähnlichen Erfahrungsmerkmalen ab – nur unter anderen Bedingungen. Doch ist dies überhaupt vergleichbar? Und wenn menschliches Leben einfach „satt“ geworden ist und deshalb Sterben herbeigeführt wird, bedingt durch eine persönliche Entscheidung, wie verhält es sich dann? Gibt es hier kein „zu früh“? Erweist sich hier der immer schon gefürchtete Feind des Lebens – der Tod – tatsächlich als tröstlich? Leben im Sterben und Sterben im Leben – unterschiedliche Perspektiven werden durch folgende Rednerinnen geöffnet und diskutiert:

  • „Die Liebe bleibt - aus dem Leben einer Sternenkindermama“ Monika Osl, Akademischer Mental Coach, Lebens- und Sozialberaterin, Tirol
  • „Abschied am Beginn des Lebens“ Prim. Univ.-Prof. DDr. med. Barbara Maier, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Wien
  • „Sterben - autonom, lebenssatt, hoffnungslos, getröstet? Zum Spannungsbogen von Leben und Tod“ em. Univ.-Prof. DDr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Vorstand des EUPHRat, Professorin für Philosophie, Heiligenkreuz

Eröffnung: Diözesanbischof MMag. Hermann Glettler
Moderation: Georg Schärmer  

Datum:
Mittwoch, 01. Juni 2022 , 19:00-21:30 Uhr

Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Kontakt:
Mag. Christine Norden

Beitrag:
Eintritt frei

Anmeldung bis:
Freitag, 27.Mai 2022

Veranstalter:
Diözese Innsbruck - Abteilung Erwachsene und Familien in Zusammenarbeit mit dem Haus der Begegnung, dem Katholischen Bildungswerk Tirol und der Aktion Leben Tirol. Eine Veranstaltung im Rahmen der österreichweiten „Woche für das Leben“

Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at

Dokument:
Postkarte Ethikforum.pdf (535,5 kB)


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Beitrag:
Eintritt frei