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Wieviel Selbstbestimmung ist noch gesund?

Medizin zwischen Fürsorge und (Selbst-)Verantwortung

 Krankheit schafft Abhängigkeit und Abhängigkeit schränkt die Autonomie ein. Je gesünder ein Mensch ist, umso weniger ist er abhängig, umso mehr kann er selbstbestimmt entscheiden. Gesundheit bedeutet Unabhängigkeit. Die Betreuung eines erkrankten Menschen ist ein sehr individueller und emotionaler Prozess für alle Beteiligten, der Vertrauen, gegenseitiges Verständnis und Respekt verlangt. In den letzten Jahren hat sich das Verhältnis zwischen Ärzt*innen, Pfleger*innen und Patient*innen wesentlich verändert. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Zeitmangel setzen Grenzen, gleichzeitig wachsen aber die Ansprüche und Erwartungen der Patientenschaft und ihrer Angehörigen. Wie können Kommunikation und Aufklärung gelingen? Können rechtliche Grundlagen wie das neue Erwachsenenschutzgesetz oder die Patientenverfügung hier Abhilfe schaffen oder brauchen wir ein neues Verständnis von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung?

Es diskutieren: 

  • Barbara FRIESENECKER, stv. ärztliche Leiterin Intensivmedizin, Vorsitzende ARGE Ethik der ÖGARI
  • Georg GASSER, Priv. Dozent für Philosophie, Institut für Christliche Philosophie
  • Michael GANNER, Univ. Prof. Bürgerliches Recht und Grundlagen der Rechtswissenschaft
  • Elisabeth MEDICUS, Ärztin für Allgemeinmedizin, Spezialisierung in Palliativmedizin
  • Moderation: Gabriele WERNER-FELMAYER, Bioethik Netzwerk ethucation, Medizinische Universität Innsbruck

Datum:
Donnerstag, 16. Januar 2020, 19:00-21:00 Uhr

Ort:
Stadtbibliothek, Amraser Straße 2/1.Stock, Innsbruck

Kontakt:
Mag. Christine Norden

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit an der LFU Innsbruck, dem MCI, der MUI und der ÖH Innsbruck, ethucation und der Stadtbibliothek Innsbruck