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Vom Reden ÜBER zum Reden MIT - Erde

Neues erfahren - Unterschiede erkennen - verantwortlich handeln

Die Elemente
 Wasser war schon immer kostbar und wird in allen Religionen als Geschenk der Götter oder (des) Gottes gesehen. Es ist das Ursymbol des Lebens; es steht für Schöpfung und Zerstörung, Fülle und Mangel, Geborgenheit und Bedrohung, Reinheit und Verschmutzung. Nicht zuletzt können wir mit einem bewussten und schöpfungsverantwortlichen Umgang mit Wasser beitragen zur Erhaltung unserer Erde. 

 Feuer war vielen Religionen und Kulturen heilig und wurde mit der Sonne häufig sogar selber als Gott verehrt. Feuer spielt auch heute und in unseren Breitengraden oft eine große Rolle bei der Durchführung von Festen und Ritualen. Zudem gilt das Feuer, genauso wie Wasser, als reinigendes wie zerstörerisches Element: Vorstellungen von Neu- oder Wiedergeburt und göttlichen/prophetischen Erscheinungen neben solchen von Bestrafung und Höllenqualen bestehen als symbolische Zusammenhänge nebeneinander.

 Alle monotheistischen Religionen beziehen sich auf Adam als erste göttliche Schöpfung in Menschengestalt. Der auch als Eigenname interpretierte Begriff "Adam" steht hier in direktem Zusammenhang mit dem Wort für "Erde": Der Mensch wird aus Erdmaterial geschaffen, am Ende seines Lebens kehrt er zu seinem Ursprungselement zurück - ob er, wie in den monotheistischen Traditionen begraben wird, oder ob er, wie in einigen asiatischen Traditionen üblich, verbrannt wird. Das Element Erde begleitet unseren Glaubensweg also tatsächlich von Anfang bis Ende und wird so wesentlich auch für unsere Haltung in der Schöpfung.

 Luft braucht der Mensch zum Atmen, ohne den Atem lebte er nicht. Die Luft zum Atmen kann im religiösen Sinne also ein Sinnbild für die Lebendigkeit sein, die Gott dem Menschen schenkt. Im Christentum und Islam lassen sich für den göttlichen Geist/Atem/Hauch der lebendig macht, inspiriert und durch den Gott handelt, viele verschiedene Zugänge erschließen, die in Theologie, Menschenbild und Seelsorge wirkmächtig werden.

ReferentInnen: Hülya EKINCI, islamische Religionslehrerin, Frauenreferentin der Islamischen Religionsgemeinde Innsbruck; Ingrid JEHLE, katholische Religionslehrerin, Mitarbeiterin am Institut für Religionspädagogische Bildung, KPH-Edith Stein; Samir REDZEPOVIC, Imam, Fachinspektor für islamische Religion; Magdalena MODLER-EL ABDAOUI, Fachreferat Interreligiöser und Interkultureller Dialog - Haus der Begegnung; Hannes WECHNER, Schulpastoral am Bischöflichen Schulamt der Diözese Innsbruck

Wasser
Termin: Dienstag, 23. Oktober 2018, 15 - 18 Uhr
Ort: Bosniakisches Kulturzentrum - Dzemat Innsbruck, Dörrstraße 45, Innsbruck
Anmeldung: erforderlich bis Dienstag, 16. Oktober 2018 

Feuer
Termin: Montag, 21. Jänner 2019, 15 - 18 Uhr
Anmeldung: erforderlich bis Montag, 14. Jänner 2019 

Erde
Termin: Mittwoch, 6. März 2019, 15 - 18 Uhr
Anmeldung: erforderlich bis Mittwoch, 27. Feber 2019 

Luft
Termin: Donnerstag, 6. Juni 2019, 15 - 18 Uhr
Anmeldung: erforderlich bis Mittwoch, 29. Mai 2019 

LehrerInnen melden sich bitte ausschließlich an der KPH-Edith Stein bei Mag.a Ingrid Jehle (ingrid.jehle@kph-es.at)

 

 

Datum:
Mittwoch, 06. März, 15:00-18:00 Uhr

Kontakt:
Magdalena MODLER-EL ABDAOUI

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck gemeinsam mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein, dem Bischöflichen Schulamt und dem Fachinspektorat für Islamische Religion

Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at