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Tabu Suizid - Wir reden darüber

Vorträge - Arbeitskreise - Begegnungen

Im Jahr 2017 starben in Österreich 1.224 Personen durch Suizid. Häufig gehen einem Suizid mehrere Versuche voraus. Betroffen sind nicht nur jene Menschen, die sich zum Suizid entschließen, sondern auch deren soziales Umfeld. Verwandte, Freundeskreis, KollegInnen und Betreuungspersonen haben gemeinsam mit ihnen manchmal jahrelang gekämpft, gerungen, sie unterstützt, Hilfe organisiert und alles getan, um "das Äußerste" zu verhindern. Das gelingt oft, aber nicht immer. Dann ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr so, wie es war. Hilflos bleiben die Hinterbliebenen zurück mit der Frage nach dem WARUM, dem Verlassen-Sein, manchmal auch mit Schuldgefühlen. Die Tabuisierung der "Selbsttötung" und das damit verbundene Schweigen machen die Last für die Hinterbliebenen noch drückender. Die Tagung dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch und bietet einen Begegnungsraum für Hinterbliebene und beruflich von dem Thema Betroffene. Wir reden über die Themen Suizid, Krisen, Trauer und psychische Krankheit und durchbrechen so den Kreislauf Tabu - Einsamkeit - Schmerz.

ReferentInnen:
Mag.a Raphaela BANZER, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Projektleitung YAM (Youth Aware Of Mental Health)
Ao. Univ.-Prof. Dr. Eberhard DEISENHAMMER, Leiter der Arbeitsgruppe Suizidforschung und Affektive Störungen der Univ.Klinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie, Medizinische Universität Innsbruck
Dr. Markus FELDER, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut
Mag.a Brigitte GERHOLD, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin i.A.u.S.
Dr. Manfred KRAMPL, Klinischer- u. Gesundheitspsychologe, Polizei- und Notfallpsychologe
Mag. Andreas KRZYZAN, Seelsorger, Leiter der Klinikseelsorge Innsbruck
Dipl. Päd. Markus MOOSBRUGGER, Pflegedirektor der Wohn- und Pflegeheime Hall
Mag.a Dr.in Petra SANSONE, MAS, Klinische u Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin, Schwerpunkt Gewaltprävention, Krisenbegleitung und Gesundheitsförderung
Mechthild SCHROETER-RUPIEPER, Gründerin der Familientrauerarbeit, Praxisinhaberin, Referentin, Autorin
Mag.a Dr.in Manuela WERTH, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin 

Beitrag: EUR 90,- inkl. Mittagessen (Hauptspeise plus Suppe oder Dessert) und Kaffeepause am Vormittag; Ermäßigung auf Anfrage

Anmeldung: erforderlich bis Freitag, 26. Oktober 2018 - bitte geben Sie uns bekannt, an welchem Arbeitskreis Sie teilnehmen möchten (siehe Detailprospekt Download weiter unten)!

 

 

Datum:
Samstag, 10. November, 09:00-17:15 Uhr

Kontakt:
Christine NORDEN

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit dem Tiroler Bündnis gegen Depression und pro mente tirol

Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at

Zielgruppen / Vorraussetzung:

Die Fachtagung richtet sich an Menschen, die mit Suizidankündigung konfrontiert sind, einen Menschen durch Suizid verloren haben, einen Menschen nicht vom Suizid abhalten konnten oder Zeugen eines Suizids geworden sind, Angehörige, FreundInnen sowie beruflich von dem Thema betroffene, wie PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen, (Haus-)ÄrztInnen, Pflegepersonen, BegleiterInnen, Psychosoziale BeraterInnen, MitarbeiterInnen von Feuerwehr, Polizei, Rettung

Dokument:
Folder Tabu Suizid.pdf (337 kB)

Als Fortbildung für Lebens- und SozialberaterInnen im Rahmen der jährlich 16 stündigen Weiterbildungsverpflichtung anerkannt und von der Berufsgruppe LSB der Wirtschaftskammer Tirol empfohlen (8 Unterrichtseinheiten).