Es ist ein Fehler beim Senden des Formulars aufgetreten!

Solidarische Ökonomie als Ausdruck Katholischer Sozialethik

Vortrag und Diskussion mit Mag. Andreas Exner, Schasching-Fellow der Katholischen Sozialakademie Österreichs, KSÖ

Die multiplen Krisen der Gegenwart erfordern einen ganzheitliche Sicht auf wirtschaftliches Handeln.
Solidarische Ökonomien orientieren sich am Menschen und sind demokratisch organisiert. In Gestalt der Genossenschaftsbewegung blicken sie auf eine lange Geschichte seit dem 19. Jahrhundert zurück. Diese Geschichte wird durch die Alternativökonomien seit den 1970er Jahren ergänzt und durch neuere Entwicklungen in Lateinamerika ab den 1990er Jahren bereichert. Der Begriff der Solidarischen Ökonomie wird auf internationaler Ebene und in einigen Ländern zunehmend populär. Zugleich deutet sich eine Renaissance der Genossenschaftsbewegung an. Der Vortrag diskutiert die Triebkräfte, ethischen Grundlagen, Potenziale und mögliche Grenzen dieser Entwicklung: Wie verhält sich die Katholische Soziallehre zu Initiativen, Praktiken und Perspektiven Solidarischer Ökonomie? Und was können diese beitragen, um ökonomische, soziale und ökologische Problemlagen zu bearbeiten? Der Vortrag stellt Antworten darauf zur Diskussion. 

Ort: Universität Innsbruck, Institut für Systematische Theologie, Karl Rahner-Platz 3, 1. Stock,
Seminarraum VII, Raum Nr. 103 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesung "Ethik des ökonomischen Systems" von ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wilhelm Guggenberger statt. Öffentliche Veranstaltung, kostenlose Teilnahme.

Datum:
Montag, 21. Januar, 10:00-11:45 Uhr

Kontakt:
Bernd ZEIDLER

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Katholische Sozialakademie Österreich, Theologiesche Fakultät, Universität Innsbruck