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Politische Bildung – Anspruch und Wirklichkeit

Unter den Bedingungen der Demokratie würde am wenigsten beachtet, dass falsche Vorstellungen von ihr eine reale Gefahr für die Demokratie selbst darstellen, meinte der Demokratietheoretiker Giovanni Sartori. Doch wer definiert, welches die richtigen Vorstellungen sind? Und wer ist in der (Macht-)Position, ganzen Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern die Demokratietauglichkeit abzusprechen? Ist der sogenannte „Wutbürger“ politisch tatsächlich so ungebildet? Eher lärmendes Tier als sprechendes Wesen? Ist Demokratie eine Staats- und Lebensform, die keinen Lärm erträgt? Im Referat wird der agonale und daher auch emotionale Aspekt institutioneller Politik und des politischen Lebens betont und zwischen demokratischer Erziehung und politischer Bildung (zumindest analytisch) unterschieden. Prof. Roland Reichenbach skizziert eine kritische und realistische Einschätzung dazu.

Referent: Prof. Dr. Roland REICHENBACH, Professor der Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich, Autor „Ethik der Bildung und Erziehung“ (2018), „Für die Schule lernen wir“ (2013), „Pädagogische Autorität“ (2011) u.a.

 

Datum:
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19:00-22:00 Uhr

Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innnsbruck

Kontakt:
Mag. Magdalena Modler-El Abdaoui

Beitrag:
Eintritt frei

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit Universität Innsbruck, Institut für Erziehungswissenschaft im Rahmen der Forschungskonferenz „Die Wirklichkeit lesen – Political Literacy in der Migrationsgesellschaft“. Mit freundlicher Unterstützung vom Land Tirol, Abteilung Kultur

Zielgruppen / Voraussetzung:

Der Vortrag richtet sich an alle InteressentInnen – speziell an LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen und Menschen, die in der sozialen und Bildungsarbeit tätig sind.