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Generative Bildarbeit - Buchpräsentation

Zum transformativen Potential fotografischer Praxis

Wir alle sind Fotografie! Wir fotografieren, betrachten Fotos, sind darauf abgebildet und verwenden sie. Die Fotografie berührt und verstört, sie verbindet und trennt, sie beweist und ist vieldeutig.
Die vielfältigen Eigenschaften der Fotografie werden in der Generativen Bildarbeit für Bildungs- und Forschungsprozesse mit diversen Zielgruppen genutzt: Dies reicht von der Kinder- und Jugendarbeit bis in die Erwachsenenbildung, von der LehrerInnenbildung, der sozialen Arbeit bis hin zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Fotografie wird dabei zum interkulturellen, integrativen und transdisziplinären Praxisfeld, in dem Menschen Fotos machen, diese in Gruppenprozessen zeigen und miteinander darüber in Dialog treten. Auf prozesshafte und partizipative Weise gelangen dabei die Beteiligten und die Themen, die sie am meisten berühren, in den Fokus. Anhand ihrer Bilder, beim Betrachten und Diskutieren darüber, erkunden sie die eigene Wahrnehmung und die „der Anderen“, hinterfragen die Kategorien „Eigen“ und „Fremd“ und die sozialen Grenzziehungen, die damit verbunden sind. Forschen und Lernen gehen dabei Hand in Hand und werden als Erkenntnis- und Transformationsprozesse wirksam. 

Buchpräsentation
In dieser online-Veranstaltung wird das Buch „Generative Bildarbeit. Zum transformativen Potential fotografischer Praxis“ vorgestellt. BildungsarbeiterInnen, PraktikerInnen und ForscherInnen, die mit der Generativen Bildarbeit in den Bereichen soziale Arbeit, transkulturelle Bildung, Umwelt und Nachhaltigkeit gearbeitet haben, erzählen von ihren Erfahrungen mit der Methode und den Zielgruppen in den jeweiligen Anwendungsgebieten. So werden Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder ermöglicht, in denen es immer darum geht, dass sich Menschen mit ihrer eigenen Lebenswelt auseinandersetzen und ihre Geschichten und Bilder zum Ausdruck bringen und mit anderen teilen. 

Autorin: Dr.in Vera BRANDNER, forscht und lehrt derzeit zum Thema Bildung und Ungleichheit am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich partizipativer, fotografisch-visueller Projekte sowie in der transkulturellen und transdisziplinären Methodenentwicklung. Sie ist inhaltliche Leiterin des Vereins ipsum.

Moderation: 

  • Dr.in Josephina ECHAVARRIA, ist Direktorin vom Peace Accords Matrix (PAM) Programm und Assoziierte Professorin am Kroc Institute for International Peace Studies, Keough School of Global Affairs an der University of Notre Dame (USA). Die promovierte Friedensforscherin hat zahlreiche internationalen Projekte im Bereich Friedenserziehung, Citizenship und Versöhnung begleitet. Echavarría leitet das PAM Programm welches die Implementierung von mehr als 30 Friedensverträgen auf der ganzen Welt begleitet und forscht (https://keough.nd.edu/profile/josefina-echavarria/)
  • GesprächspartnerInnen: Clara JOHN, Bildungsarbeiterin, Brücke zwischen Schule und Universität/Wissenschaft
  • Elena MITRENOVA, Wissenschaftlerin, Stadtplanerin, Expertin im Bereich Partizipation
  • Lauren DIETEMANN, Agroökologin, Wissenschaftskommunikation
  • Elisabeth STÖCKL, Sozialarbeiterin Caritas Wien; Projekte im Flucht-, Migrations- und Wohnungslosenkontext und im Schulbereich bei ipsum

Ort: online-Veranstaltung, weitere Informationen folgen bei Anmeldung
Anmeldung: erforderlich bis Sonntag, 15. November 2020
Zielgruppe: Interessierte, Fachpublikum aus der sozialen Arbeit, Pädagogik, Jugendarbeit, Kulturvermittlung, politischen Bildung, Entwicklungszusammenarbeit u.m. 

 

Datum:
Dienstag, 17. November 2020 , 18:30-21:00 Uhr

Ort:
online-Veranstaltung, weitere Informationen folgen

Kontakt:
Mag. Magdalena Modler-El Abdaoui

Anmeldung bis:
Sonntag, 15.November 2020

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit ipsum e.V. in Kooperation mit Paulo Freire Zentrum Wien, Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien, Institut für Lehrer_innenbildung und Schulforschung (ILS) der Uni Innsbruck, POJAT – Plattform offene Jugendarbeit Tirol und transcript Verlag

Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at


Anmeldung

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