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Bündnisse als dritter Weg

Selbstorganisation als demokratisches Instrument

Mit Zugriffen von außen wie etwa Kürzungen von Fördergeldern, Einschränkungen von Bürger*innenrechten, jahrzehntelange Untätigkeit im Klimabereich und Einschnitten im Sozialsystem haben sich die Handlungsspielräume für NGOs, Bündnisse und zivilgesellschaftliches Engagement verändert. Bündnisarbeit ist derzeit essentiell und unverzichtbar: Bündnisse sind notwendig, um Zusammengehörigkeit und Solidarität untereinander zu entwickeln und zu erhalten, Zusammenschlüsse erhöhen die öffentliche Aufmerksamkeit und politische Wirksamkeit, ebenso wirken sie Polarisierung entgegen. Zivilgesellschaftliche Bündnisse nehmen eine wichtige Rolle war – sie können auch als gelebte Opposition verstanden werden und so kurzfristigere politische Ereignisse längerfristig kritisch begleiten. Aber wohin und wie kann sich so eine Opposition über Wahlperioden hinaus entwickeln? Wie können sich diese Vernetzungen als breitenwirksames Instrument von und für Bürger*innen- und Menschenrechte etablieren? Wie lässt sich in ihnen das Dilemma der Selbstorganisation – etwa zwischen Ehrenamt und Professionalisierung – thematisieren?

ReferentInnen: 

  • Prof. Dr. Gilles RECKINGER, freier Wissenschaftler, Europäischer Ethnologe mit dem Arbeitsschwerpunkt Migration, Prekarität und Europäisches Grenzregime. Preisgekrönte Publikation „Lampedusa“ (2013); „Bittere Orangen. Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa“ (2018); akademischer Direktor am ISEC Luxemburg
  • Mag.a Ruth BUCHAUER, Begleiterin von partizipativen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen in Organisationen und Gemeinden
  • Mag. Klaus RITZER, Geschäftsführung komm!unity
  • Mag. Lydia KALTENHAUSER, Kommunikationswissenschafterin, Öffentlichkeitsarbeit Diözese Innsbruck
  • Mag. Paul KLUMPNER, Stadtgeograph mit Schwerpunkt urbane soziale Bewegungen, Stadtteilzentrum Reichenau
  • Mag. Stefan FREYTAG MA, Friedens- und Konfliktarbeiter, Politikwissenschafter

 

Detailfolder: im Downloadbereich weiter unten

 

Programm: 

Am Vormittag finden folgende 3 Workshops parallel statt:

  • WS 1: Zwischen Schein und Chance von Beteiligungsprozessen (Leitung: Ruth Buchauer)
  • WS 2: Dilemma der Selbstorganisation - Ehrenamt zwischen Überforderung und Professionalisierung (Leitung: Jutta Reuner)
  • WS 3: was geht? – Inspiration und lessons learned aus den Bereichen Klimaschutz, Soziales, Kunst und Kultur (Mod. Klaus Ritzer)

13.30 Uhr: gemeinsamer Stadtspaziergang, Start beim Haus der Begegnung:
#instawalk: "#hot_spots_Innsbruck: Tourismusmagneten und problematisierte Randbereiche" 

15.20 Uhr: "Sum up der Workshops" im Haus der Begegnung 

16.20 Uhr: Impuls zum Aufbruch "Nichts tun ist keine Lösung"

 

 

Datum:
Donnerstag, 23. April 2020, 09:00-18:00 Uhr

Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Kontakt:
Mag. Magdalena Modler-El Abdaoui

Beitrag:
50,00 € Kursgebühr

Anmeldung bis:
Donnerstag, 09.April 2020, bitte bei der Anmeldung den gewünschten Workshop angeben (siehe Anmeldeformular "Arbeitstkreis")

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit der Plattform Asyl FÜR Menschenrechte,dem Management Center Innsbruck / Studiengang Soziale Arbeit, mit Unterstützung von pojat – Plattform Offene Jugendarbeit, young Caritas u.a., Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at

Zielgruppen / Voraussetzung:

Die Tagung richtet sich an Fachpersonen aus dem Sozial- bzw. Non-Profit-Bereich sowie Freiwillige, die mind. 3 Jahre Erfahrung mitbringen

Dokument:
Tagung20.02..pdf (924,7 kB)


Anmeldung

Füllen Sie das folgende Formular aus, um sich für diese Veranstaltung anzumelden

Hinweis: Dies ist keine Buchung, sondern eine Nächtigungsanfrage. Wir werden Sie bezüglich Ihrer Anfrage via Email kontaktieren.


Beitrag:
50,00 € Kursgebühr