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Angriffe auf die Demokratie

Antifeminismus in Rechtsextremismus und religiösem Fundamentalismus

Antifeministische Gruppierungen und Veröffentlichungen sind kein neues Phänomen. Gerade im Kontext tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels und wirtschaftlicher Krisen wie Anfang des 20. Jahrhunderts oder in der Zwischenkriegszeit erstarken antifeministische (und antisemitische) Strömungen immer wieder. Heute dient die sogenannte Gender-Ideologie als einigendes Code-Wort den AkteurInnen, die vor allem aus den rechtsextremen, (christlich-)fundamentalistischen und rechtskonservativen Parteien und Bewegungen kommen, gegen eine Demokratisierung von Geschlechterverhältnissen und heteronormativer Ordnung. In der Vortragsreihe soll der Frage nachgegangen werden, wie das Phänomen Antifeminismus einzuordnen ist, warum anti-emanzipatorische Lebensmodelle (wieder) so viel Zuspruch erhalten und wie demokratische Kräfte darauf reagieren sollten.

Die Vorträge aus den Fachperspektiven der Theologie, Medien-, Politik- und Sozialwissenschaften werden mit einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der Universität Innsbruck und der Diözese Innsbruck abgeschlossen.
ReferentInnen: Kristina STOECKL, Universität Innsbruck; Birgit SAUER, Universität Wien; Elisabeth KLAUS und Ricarda DRÜEKE, Universität Salzburg; u. A.  

Termine: Beginn bereits am 15. Jänner 2020, weitere Details zu den Einzelveranstaltungen finden Sie hier:

Datum:
Mittwoch, 17. Juni 2020, 18:30-21:30 Uhr

Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Kontakt:
Mag. Magdalena Modler-El Abdaoui

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies und dem Frauenreferat der Diözese Innsbruck

Dokument:
Angriff auf Demokratie WEB.pdf (151,9 kB)