Wohnst Du schon oder wartest Du noch - auf eine leistbare Wohnung?

Flucht verändert. Europäische Gesellschaften zwischen Herausforderungen und neuen Chancen

Der Sozialstaat steht seit längerer Zeit vor großen Herausforderungen. Gerade dann werden Verteilungsthemen am sichtbarsten, wenn neu ankommende Menschen in Österreich ihren Platz finden wollen. Neiddebatten entstehen zwischen verschiedenen sozial benachteiligten Gruppen - am Arbeitsmarkt, beim Wohnraum und im Gesundheitsbereich. Gerade in solchen herausfordernden Zeiten ist Lösungsorientierung angebracht. Angeleitet von der Frage, was können wir tun, damit alle Menschen in Österreich zu ihren sozialen Rechten kommen, bewegen wir uns durch die Themengebiete Arbeitsmarkt-, Wohnraum- und Gesundheitspolitik. Unseren Ausgangspunkt nehmen wir mit dem einleitenden Vortrag des renommierten österreichischen Wirtschaftswissenschafters Dr. Markus Marterbauer zur Bedeutung des Sozialstaatsmodells für die Garantie sozialer Rechte und seine Einschätzung zum Beitrag, den Fluchtmigration zu seiner Aufrechterhaltung leisten kann.

Wohnraum in Tirol ist knapp. Seit Jahren steigen die Wohnungs- und Mietpreise. Obwohl es Stufensysteme in der Vermittlung von Wohnraum gibt, greifen diese nur spärlich. Spezielle Angebote für bestimmte Gruppen verschärfen zudem seit einigen Jahren den Konkurrenzdruck von sozial benachteiligten Gruppen am Wohnungsmarkt. Welche Auswege es gibt, besprechen ExpertInnen am Podium.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Folder im Download 

Datum:
Dienstag, 16. Mai, 19:00-21:30 Uhr

Ort:
INNSBRUCK

Kontakt:
Elisabeth REITER

Beitrag:
Eintritt frei

Anmeldung bis:
keine Anmeldung erforderlich

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Dokument:
01_2017_Folder_web_2.pdf (366,7 kB)

Mitveranstalter: Gemeinsam mit der Plattform Rechtsberatung - FÜR MENSCHEN RECHTE, dem Management Center Innsbruck, dem österreichischen Berufsverband der Sozialen Arbeit und dem Diakonie Flüchtlingsdienst im Rahmen der Reihe "Flucht verändert". 
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.