Selbstverständlich demokratisch?

Grundlagen und Gefährdungen von Demokratie heute

+Hinweis: die Veranstaltung ist abgesagt+

Demokratie war lange Zeit etwas so Selbstverständliches, dass wir als Gesellschaft uns darüber keine Gedanken gemacht haben. Seit den politischen Entwicklungen in Ungarn und Polen und spätestens seit der Wahl Donald Trumps wird deutlich, wie verwundbar sie auch in westlichen Gesellschaften ist. Die Demokratie, wie wir sie kennen, gerät dabei zunehmend unter Druck. So wird die Idee gedanklich oft auf die Entscheidung der Mehrheit - vielfach in Plebisziten - reduziert. In dieser Reduktion von Demokratie auf Mehrheitsentscheidungen oder die Wahl des Präsidenten/Staatsoberhauptes, geht der Bezug zu Menschenrechten, Gewaltenteilung, liberalen Grundrechten wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit verloren.
Im Workshop befassen wir uns in interaktiver Auseinandersetzung damit, was denn Demokratie - über die Entscheidungsmacht der Mehrheit hinaus - ausmacht, was das mit uns zu tun hat und wo wir eigene Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung von Demokratie erkennen. Die methodischen Zugänge von Psychodrama und Biografiearbeit machen dieses abstrakte Thema konkret, verknüpfen eigene Erfahrungen damit und ermöglichen neue Ein- und Ausblicke. 

Beitrag: EUR 70,-
In der außerschulischen, freizeitpädagogischen Jugendarbeit Tätige können beim Land Tirol (Abteilung Gesellschaft und Arbeit - Bereich Jugend) um finanzielle Unterstützung ansuchen. 

Datum:
Samstag, 27. Januar, 09:00-17:00 Uhr

Ort:
INNSBRUCK

Kontakt:
Christine NORDEN

Anmeldung bis:
die Veranstaltung ist abgesagt

Referent/in:
Dr. Katharina Novy, Soziologin, Historikerin, Psychodramaleiterin, Diversityberaterin, Wien, Dr. Gert Dressel, Historiker, Politikwissenschaftler, Wien

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Gemeinsam mit dem Land Tirol, Abteilung Gesellschaft und Arbeit - Bereich Jugend, dem Tiroler Bildungsforum und spectACT - Verein für politisches und soziales Theater, Gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung

Zielgruppen / Vorraussetzung:

Menschen aus der offenen und verbandlichen Jugendarbeit, Bildungsarbeit, Sozialarbeit, Flüchtlingsarbeit, Lehrpersonen, zivilgesellschaftlich Engagierte