Konflikte transformieren und sich dabei weiter entwickeln

Lehrgang für ganzheitliche Konflikttransformation

Konflikte zwischen Menschen kommen überall und häufig vor. Zugleich haben sie aber einen hohen Preis. Die Folgewirkungen schlecht bearbeiteter Konflikte reichen von Arbeitsunzufriedenheit oder Verlust des Arbeitsplatzes im beruflichen Kontext bis hin zu Brüchen, Trennungen und Scheidungen im privaten Umfeld, von psychosomatischen Erkrankungen bis zu Kriegen.
In diesem Lehrgang geht es um einen Paradigmenwechsel: Die meist als "Störung" wahrgenommenen Konflikte in Beziehungen und Organisationen können als Ressource gesehen werden. Wenn es gelingt, Konflikte in einer neuen Dimension zu verstehen, eröffnen sich unerschlossene Potenziale: aus Störendem und Belastendem kann für alle Beteiligten etwas Konstruktives werden.
Der Lehrgang bietet die Möglichkeit einer erweiterten und ganzheitlichen Konfliktanalyse von tiefer liegenden Schichten im Beziehungsgeschehen und zeigt Möglichkeiten und Wege auf, wie Konflikte transformiert und in etwas Konstruktives verwandelt werden können. 

Der Lehrgang für ganzheitliche Konflikttransformation richtet sich an alle, die bei Konflikten in ihrem Umfeld effizienter und gezielter intervenieren möchten.

Termine: Fünf Module, jeweils am Freitag von 9 - 18 Uhr mit einer Abendeinheit (19 - 21 Uhr) und Samstag 9 - 13 Uhr:

23./24. Feber 2018: Grundlagen der Friedens- und Konfliktkultur
23./24. März 2018: Konfliktanalyse - ins Epizentrum
27./28. April 2018: Interventionen, Methodik und Köperarbeit
18./19. Mai 2018: Konflikttransformation und Versöhnung
22./23. Juni 2018: Integration: Konflikte als Ressource und Prozess, Abschluss und Zertifikatsverleihung 

 

ReferentInnen: 

Josefina Echavarría ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Friedens- und Konfliktstudien an der Universität Innsbruck. In Medellín geboren und aufgewachsen, hat sie in Frieden, Konflikte und Demokratie an der Universität Jaume mit einer Dissertation über Sicherheit und Identität während des Kolumbianischen Konfliktes promoviert. Echavarría beratet internationale Projekten im Bereich Friedenserziehung, Citizenship und Versöhnung und ist an unterschiedlichen Universitäten in Europa, Amerika und Afrika als Gastlehrende tätig. Sie hat eine Tochter und wohnt in Innsbruck.

 

Norbert Koppensteiner ist Friedensforscher und Facilitator mit Schwerpunkt auf verkörperten Methoden der Konflikttransformation und Selbsterfahrung. Er ist Mitarbeiter am UNESCO Lehrstuhl für Friedensstudien der Universität Innsbruck und Autor des Buches ‘The Art of the Transpersonal Self. Transformation as Aesthetic and Energetic Practice’ 

 

 

Koordinationsteam:
 
Mag. Matthias GOSSNER MSc/MA, Soziologe mit zehnjähriger Erfahrung in post conflict-Projekten in Lateinamerika; Absolvent des UNESCO Chair for Peace Studies Master Programs, arbeitet derzeit als Lehrer, MCI-Lektor und Facilitator für Konflikttransformation
Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Erziehungswissenschafterin, mehrjährige Projekterfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in Nachkriegskonfliktgebieten, zertifizierte "train the Trainer"-Ausbildnerin für Konfliktarbeit, national coalition building institute, Schweiz; Geschäftsführerin des Hauses der Begegnung der Diözese Innsbruck 

Beitrag: EUR 1.400,- für fünf Module inkl. Lehrgangsunterlagen, Frühbucherpreis bis zum 15. Jänner 2018: EUR 1.250,-

Anmeldung erforderlich bis 5. Feber 2018 

Detailprospekt: siehe Download

Datum:
Von Freitag, 23. Februar, 09:00 Uhr
bis Samstag, 23. Juni, 13:00 Uhr

Ort:
INNSBRUCK

Kontakt:
Manuela SCHWEIGKOFLER

Veranstalter:
Haus der Begegnung Bildungshaus der Diözese Innsbruck

Mitveranstalter:
Dieser Lehrgang findet mit freundlicher Unterstützung des UNESCO Chair for Peace Studies statt.

Anmelde-E-Mail:
hdb.kurse@dibk.at

Zielgruppen / Vorraussetzung:

Führungskräfte, Organisations- und SozialberaterInnen, TherapeutInnen, SeelsorgerInnen, LehrerInnen, BetriebsrätInnen

Dokument:
konflikte-transformieren-2018.pdf (295,2 kB)

Bild: (c)oliverhuitson Fotolia

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